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Lackdruckregler

Übersicht

Nebst pneumatisch steuerbaren Lackdruckreglern für automatisierte Lackier-Anwendungen, liefert APSON auch manuell einstellbare (mit Manometer bestückte) Lackdruckregler für übliche Lackier-Anwendungen. Die Regler sind robust, regeln schnell, haben jeweils großen Durchsatz, sind gut spülbar und eignen sich speziell für flüssige aggressive Arbeitsmaterialien, z.B. Uni- und Metallic-Lacke, Lösemittel und Laugen.
Auswahlhilfe (siehe auch >>> Anwendungs-Info)

Zum Einsatz von Lackdruckreglern ist grundsätzlich nur je 1 Zerstäuber bzw. Verbraucher pro 1 Regler vorzusehen!
Regler Bild Regler Typ
*
Ein­gangs­druck
[bar]
Aus­gangs­druck, circa
[bar]
Mem­bra­nen,
W / F
**
Aus­gänge & Ebene bzw. Rich­tung
***
Lackdruckregler PRP-2001, pneumatisch max. 20 1-20 2,
F oder W
Horiz. oder
45° nach unten
Lackdruckregler PRM-2007, mechanisch max. 20 1-16 1,
F oder W
1 horiz.,
1 verti­kal
Lackdruckregler PRP-2023-R, pneumatisch, rückspülbar max. 20 1-20 2,
F oder W
Hori­zon­tal
Mini-Lackdruckregler PRP-3001-PF, pneumatisch max. 10 1-10 2,
F oder W
Hori­zon­tal, je 40° links bzw. rechts
Schnellwechsel-Lackdruckregler PRP-3030-K, mit Kartusche und Regelungsanzeige max. 20 1-20 (P);
1-16 (M) 
2,
F oder W
45° nach unten (P);
1 horiz.,
1 vert. (M)
* Pneumatisch steuerbare Lackdruckregler von APSON sind standardmäßig mit zwei Membranen bestückt. Dies ermöglicht größere Sicherheit im Fall eines Defektes (normalerweise kein Eindringen von flüssigem Arbeitsmaterial in die Pneumatik), bzw. leichtere Fehlerdiagnose.
** W=Wellmembrane, F=Flachmembrane. Lackdruckregler mit Wellmembrane/n regeln Drucksprünge normalerweise schneller und genauer aus, aufgrund der kleineren Hysterese von Wellmembranen. Lackdruckregler mit Flachmembrane/n sind normalerweise etwas schneller spülbar.
*** Der vertikale Ausgang der Lackdruckregler ist für ein – eventuell gedrosseltes und/oder mittels Glycerin gedämpftes – Manometer mit Steigrohr vorgesehen.

Minimieren des Verschleiß von Membranen: Lackier-Anwendungen sollten mit dem kleinst möglichen Druck gefahren werden. Das erfordert eventuell größere Düsen bzw. Auslässe am Zerstäuber bzw. Verbraucher.

Membranen pneumatisch steuerbarer Regler erleiden bei jedem Ausgangsdruck weniger Stress als Membranen mechanisch einstellbarer Regler, und vertragen einen höheren Ausgangsdruck weil diese einerseits mit Materialdruck und andererseits mit dem pneumatischen Steuerdruck flächendeckend beaufschlagt werden. Es herrscht stets Druckausgleich und infolgedessen auch Kraftausgleich.

Membranen mechanisch einstellbarer Regler erleiden bei jedem Ausgangsdruck mehr Stress als Membranen pneumatisch steuerbarer Regler, und neigen bei hohen Ausgangsdrücken zum Ausbeulen, weil auf ihrer dem Arbeitsmaterial abgewandten Seite – nebst der Kraft der Druckfeder – stets nur der atmosphärische Druck herrscht. Es herrscht zwar Kraftausgleich aber kein Druckausgleich. Deshalb empfiehlt APSON für mechanisch einstellbare Regler mit Standard-Membrane kleinere Ausgangsdrücke (siehe obige Tabelle)!

Der Verschleiß von Membranen ist stark abhängig von der Anwendung. Zum Bestimmen der zweckmäßigen Intervalle zum Ersetzen von Membranen, sollten die Membranen vorerst entsprechend oft auf maximal tolerierbaren Verschleiß bzw. maximal tolerierbare Verbeulung überprüft werden.

APSON liefert auf Anfrage auch Lackdruckregler mit Eigenschaften gemäß den Spezifikationen vom Kunden.